Was Cold Brew so besonders macht
Cold Brew ist keine neue Erfindung, erlebt aber in den letzten Jahren einen wahren Boom. Im Gegensatz zu herkömmlichem Eiskaffee, der oft durch das Übergießen von heißem Kaffee mit Eiswürfeln entsteht und dabei verwässert oder bitter werden kann, wird Cold Brew niemals erhitzt. Stattdessen zieht grob gemahlener Kaffee über viele Stunden in kaltem Wasser. Dieser langsame Extraktionsprozess hat entscheidende Vorteile: Er löst weniger Bitterstoffe und Säuren aus dem Kaffeemehl. Das Ergebnis ist ein unglaublich milder, süßlicher und bekömmlicher Kaffee-Extrakt mit einem komplexen Aromaprofil, der sich perfekt als Basis für zahlreiche Getränke eignet. Wer einmal den Unterschied geschmeckt hat, versteht schnell, warum so viele Menschen auf diese Methode schwören. Es ist eine wahre Offenbarung für all jene, die Kaffee lieben, aber empfindlich auf seine Säure reagieren.
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Die Zutaten für deinen perfekten Cold Brew
Die Qualität der Zutaten ist entscheidend, wenn Sie einen wirklich herausragenden Cold Brew selber machen möchten. Es beginnt mit den Kaffeebohnen und endet beim Wasser.
Die richtigen Bohnen und der Mahlgrad
Vergessen Sie dunkle, ölige Espresso-Röstungen. Für Cold Brew eignen sich am besten Kaffeebohnen helle Röstung oder mittlere Röstungen. Diese bringen oft fruchtigere, blumigere oder nussigere Noten mit, die im kalten Extraktionsprozess wunderbar zur Geltung kommen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Ursprüngen – Äthiopien, Kenia oder Kolumbien können hier faszinierende Ergebnisse liefern.
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Der Mahlgrad ist ebenfalls von größter Bedeutung. Er sollte sehr grob sein, ähnlich wie Meersalz oder Haferflocken. Ein zu feiner Mahlgrad würde zu einer Überextraktion führen, die den Kaffee bitter und trüb macht, und das Filtern erschweren. Eine hochwertige Kaffeemühle manuell oder elektrisch mit Scheibenmahlwerk ist hier eine lohnende Investition, um stets frisch und gleichmäßig zu mahlen.
Das ideale Wasser und das Mischverhältnis
Da Cold Brew bis zu 98% aus Wasser besteht, hat dessen Qualität einen immensen Einfluss auf den Geschmack. Verwenden Sie am besten gefiltertes Wasser, um Chlor oder andere unerwünschte Geschmacksstoffe zu vermeiden.
Das ideale Mischverhältnis liegt meist zwischen 1:5 und 1:8 (Kaffee zu Wasser). Ein Verhältnis von 1:5 ergibt ein sehr konzentriertes Cold Brew Konzentrat, das später verdünnt werden kann. Ein 1:8 ist milder und oft direkt trinkbar. Für den Anfang empfehlen wir ein Verhältnis von 1:7. Das bedeutet, auf 100 Gramm Kaffee kommen 700 Milliliter Wasser.
Cold Brew selber machen: Schritt für Schritt Anleitung
Jetzt wird es konkret. Mit dieser einfachen Anleitung gelingt Ihnen Ihr erster Cold Brew garantiert.
Benötigte Utensilien
Sie benötigen nicht viel Spezialausrüstung, um einen köstlichen Cold Brew zuzubereiten:
- Ein großes Gefäß (z.B. eine Schüssel, ein Einmachglas oder eine Glaskaraffe luftdicht)
- Eine Kaffeemühle (idealerweise mit grobem Mahlgrad)
- Ein Filter zum späteren Abseihen (Feinsieb, Filterpapier Cold Brew, Stofffilter oder French Press)
- Optional: Ein spezieller Cold Brew Kaffeebereiter, der den Prozess vereinfacht.
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Die Zubereitung – Dein Cold Brew Rezept
- Kaffee mahlen: Mahlen Sie die Kaffeebohnen sehr grob. Denken Sie an die Konsistenz von grobem Meersalz.
- Mischen: Geben Sie den gemahlenen Kaffee in Ihr Gefäß. Gießen Sie das kalte, gefilterte Wasser langsam über den Kaffee und rühren Sie vorsichtig um, um sicherzustellen, dass das gesamte Kaffeemehl benetzt ist.
- Ziehen lassen: Decken Sie das Gefäß ab und stellen Sie es für 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank. Die genaue Ziehzeit hängt von der gewünschten Stärke und dem Kaffeetyp ab. Eine längere Ziehzeit führt zu einem stärkeren Extrakt.
- Filtern: Nach der Ziehzeit ist es Zeit, den Kaffee zu filtern. Gießen Sie den Inhalt des Gefäßes langsam durch ein feines Sieb, das mit einem Kaffeefilter oder einem sauberen Stofftuch ausgelegt ist. Drücken Sie den Kaffeesatz nicht aus, da dies Bitterstoffe freisetzen könnte. Der Filtrationsprozess sollte langsam und geduldig erfolgen, um einen klaren Cold Brew zu erhalten.
- Genießen: Ihr Cold Brew Konzentrat ist nun fertig! Sie können es pur genießen, mit Wasser, Milch oder Eiswürfeln verdünnen.
Dein individuelles Cold Brew Rezept verfeinern
Die Basis haben Sie nun gemeistert. Jetzt geht es darum, Ihr persönliches Cold Brew Rezept zu perfektionieren.
Experimentieren mit der Ziehzeit
Die Ziehzeit ist ein mächtiger Hebel, um den Geschmack Ihres Cold Brews zu beeinflussen. Beginnen Sie mit 12 Stunden und verlängern Sie die Zeit schrittweise auf bis zu 24 Stunden. Notieren Sie sich, welche Dauer Ihnen am besten schmeckt. Manche Kaffees entfalten ihr volles Aroma erst nach längerer Kontaktzeit mit dem Wasser.
Aromatisieren und Servieren
Cold Brew ist unglaublich vielseitig. Sie können ihn pur auf Eis genießen, mit einem Schuss Milch oder einer pflanzlichen Alternative verfeinern. Für eine süßere Note passen Ahornsirup oder Agavendicksaft hervorragend.
Wer es experimenteller mag, kann während der Ziehzeit Gewürze wie Zimtstangen, Kardamomkapseln oder Vanilleschoten hinzufügen. Auch Zitruszesten (Bio-Qualität!) können dem Cold Brew eine frische, spritzige Note verleihen. Probieren Sie auch, ihn mit Tonic Water oder sprudelndem Mineralwasser aufzugießen – eine erfrischende Alternative an heißen Tagen.
Häufige Fehler vermeiden und das beste Ergebnis erzielen
Auch wenn Cold Brew selber machen relativ einfach ist, gibt es ein paar Fallstricke, die Sie vermeiden sollten:
- Zu feiner Mahlgrad: Dies ist der häufigste Fehler. Ein zu feiner Mahlgrad führt zu Überextraktion, Bitterkeit und erschwert das Filtern erheblich. Bleiben Sie beim groben Mahlgrad.
- Zu kurze Ziehzeit: Ihr Cold Brew schmeckt wässrig oder hat wenig Aroma? Wahrscheinlich war die Ziehzeit zu kurz. Geben Sie dem Kaffee mehr Zeit, seine Aromen abzugeben.
- Zu lange Ziehzeit: Obwohl Cold Brew weniger Bitterstoffe freisetzt, kann eine extrem lange Ziehzeit (über 24 Stunden) dennoch zu einem unangenehmen Geschmack führen. Finden Sie Ihren Sweet Spot.
- Schlechtes Wasser: Wie bereits erwähnt, ist Wasser ein Hauptbestandteil. Investieren Sie in gefiltertes Wasser, um den reinen Geschmack des Kaffees nicht zu verfälschen.
- Kaffeesatz nicht richtig filtern: Rückstände im Cold Brew sind nicht nur unschön, sondern können auch den Geschmack beeinträchtigen. Verwenden Sie ein feines Sieb und gegebenenfalls ein zusätzliches Filterpapier Cold Brew oder einen Stofffilter, um einen klaren Extrakt zu erhalten.
- Falsche Kaffeebohnen: Dunkle, stark geröstete Bohnen, die für Espresso gedacht sind, sind oft zu bitter für Cold Brew. Setzen Sie auf helle bis mittlere Röstungen.
Lagerung und Haltbarkeit
Einmal zubereitet, ist Cold Brew im Kühlschrank in einem luftdichten Gefäß, idealerweise einer Glaskaraffe luftdicht, bis zu zwei Wochen haltbar. Sein Geschmack kann sich im Laufe der Zeit sogar noch entwickeln. Er ist also ideal für die Vorratshaltung und spontanen Kaffeegenuss.
Einen hervorragenden Cold Brew selber machen ist kein Hexenwerk, sondern eine lohnende Bereicherung für jeden Kaffeeliebhaber. Mit den richtigen Zutaten, etwas Geduld und dieser Anleitung können Sie zu Hause eine Qualität erreichen, die der von professionellen Cafés in nichts nachsteht. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kaffeesorten, Ziehzeiten und Servierarten, um Ihr ganz persönliches Cold Brew Rezept zu finden. Genießen Sie die milde Süße und die komplexen Aromen dieses besonderen Kaffees – wann immer Sie möchten.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Cold Brew und was macht ihn so besonders?
Cold Brew ist eine Kaffeezubereitungsmethode, bei der grob gemahlener Kaffee über einen längeren Zeitraum (meist 12 bis 24 Stunden) in kaltem Wasser extrahiert wird. Im Gegensatz zu traditionellem Kaffee, der mit heißem Wasser aufgebrüht wird, kommen beim Cold Brew niemals hohe Temperaturen zum Einsatz. Dieser langsame und kalte Extraktionsprozess hat entscheidende Vorteile: Er löst deutlich weniger Bitterstoffe und Säuren aus dem Kaffeepulver. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich milder, weicher und natürlicherweise süßlicher Kaffee mit einem vollmundigen Aroma und einem sehr geringen Säuregehalt. Viele empfinden Cold Brew als magenfreundlicher und erfrischender als herkömmlichen Eiskaffee, der oft aus heißem Kaffee zubereitet und dann abgekühlt wird, was zu einer Verwässerung oder einem bitteren Geschmack führen kann. Mit einem speziellen Cold Brew Kaffeebereiter oder einer einfachen Glaskaraffe mit Filter lässt sich dieses Geschmackserlebnis auch problemlos zu Hause kreieren.
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Wie bereite ich Cold Brew Kaffee zu Hause zu?
Die Zubereitung von Cold Brew zu Hause ist erstaunlich einfach und erfordert nur wenige Schritte:
- Kaffee mahlen: Verwenden Sie grob gemahlenen Kaffee. Eine grobe Konsistenz, ähnlich wie Meersalz, ist ideal, um eine Überextraktion und Bitterkeit zu vermeiden. Eine hochwertige Kaffeemühle kann hierbei sehr hilfreich sein.
- Mischverhältnis: Das klassische Verhältnis ist 1:8, d.h. 1 Teil Kaffee zu 8 Teilen Wasser. Für einen konzentrierteren Cold Brew können Sie auch ein Verhältnis von 1:4 oder 1:5 wählen, den Sie später verdünnen.
- Einweichen: Geben Sie den grob gemahlenen Kaffee in einen Cold Brew Kaffeebereiter mit integriertem Filter oder ein großes Glasgefäß. Gießen Sie kaltes, gefiltertes Wasser darüber und rühren Sie vorsichtig um, damit der Kaffee vollständig benetzt wird.
- Ziehen lassen: Decken Sie das Gefäß ab und lassen Sie den Kaffee im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur für 12 bis 24 Stunden ziehen. Längere Ziehzeiten führen zu einem intensiveren Geschmack.
- Filtern: Nach der Ziehzeit filtern Sie den Kaffee. Bei einem Kaffeebereiter mit Feinfilter ist dies bereits integriert. Alternativ können Sie ein feines Sieb, ein Tuch oder einen Papierfilter verwenden.
- Genießen: Verdünnen Sie das Cold Brew Konzentrat nach Geschmack mit Wasser, Milch oder Eiswürfeln.
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Welchen Kaffee verwende ich am besten für Cold Brew?
Für Cold Brew eignen sich verschiedene Kaffeesorten, aber einige Merkmale sind besonders vorteilhaft, um das beste Ergebnis zu erzielen. Zunächst ist die Röstung wichtig: Mittel- bis dunkelgeröstete Bohnen entfalten im Cold Brew oft komplexere und schokoladigere Noten, während hellere Röstungen fruchtigere und floralere Aromen hervorbringen können. Experimentieren Sie, um Ihren persönlichen Favoriten zu finden. Entscheidend ist auch der Mahlgrad: Verwenden Sie immer grob gemahlenen Kaffee. Ein feiner Mahlgrad würde zu einer Überextraktion führen und den Cold Brew bitter machen. Eine einstellbare Kaffeemühle ist hier von Vorteil. Achten Sie zudem auf die Qualität der Bohnen: Hochwertige, frisch geröstete Kaffeebohnen, speziell für Cold Brew empfohlen, machen einen großen Unterschied im Geschmack. Robusta-Bohnen liefern einen kräftigeren, erdigeren Geschmack, während Arabica-Bohnen oft milder und aromatischer sind.
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Welche Ausrüstung benötige ich, um Cold Brew herzustellen?
Um Cold Brew zu Hause zuzubereiten, benötigen Sie keine teure Spezialausrüstung. Hier sind die grundlegenden Utensilien:
- Gefäß zum Einweichen: Ein großes Einmachglas, eine Karaffe oder ein spezieller Cold Brew Kaffeebereiter aus Glas mit einem Fassungsvermögen von mindestens 1,5 Litern ist ideal. Viele dieser Bereiter verfügen über einen integrierten Filter.
- Filter: Wenn Ihr Gefäß keinen eingebauten Filter hat, benötigen Sie einen separaten Filter. Dies kann ein feines Sieb, ein Käsetuch, ein Kaffeefilter aus Papier oder ein wiederverwendbarer Edelstahl-Kaffeefilter sein.
- Kaffeemühle: Eine Kaffeemühle, die einen groben Mahlgrad ermöglicht, ist unerlässlich. Frisch gemahlener Kaffee liefert das beste Aroma.
- Kühlschrank: Zum Ziehen lassen des Kaffees und zur späteren Lagerung.
Einige All-in-One Cold Brew Maker vereinfachen den Prozess erheblich, da sie das Einweichgefäß und den Filter in einem praktischen Design vereinen.
Wie lange muss Cold Brew ziehen?
Die optimale Ziehzeit für Cold Brew liegt in der Regel zwischen 12 und 24 Stunden. Diese Spanne ermöglicht es dem kalten Wasser, die Aromen und löslichen Feststoffe des Kaffees langsam und schonend zu extrahieren, ohne dabei die unerwünschten Bitterstoffe und Säuren freizusetzen, die bei heißer Zubereitung entstehen würden. Die genaue Dauer hängt von mehreren Faktoren ab:
- Gewünschte Stärke: Eine längere Ziehzeit führt zu einem konzentrierteren und intensiveren Cold Brew. Wenn Sie einen milderen Geschmack bevorzugen, können Sie die Ziehzeit auf 12-16 Stunden reduzieren. Für einen sehr kräftigen Konzentrat, das später stark verdünnt wird, können Sie bis zu 24 Stunden ziehen lassen.
- Kaffeesorte und Mahlgrad: Manche Kaffeesorten entfalten ihre Aromen schneller, und ein etwas feinerer Mahlgrad (obwohl immer noch grob) kann die Extraktionszeit leicht verkürzen.
- Temperatur: Obwohl der Prozess "Cold Brew" heißt, kann die Extraktion auch bei Raumtemperatur erfolgen, was den Prozess leicht beschleunigen kann. Die meisten bevorzugen jedoch die Extraktion im Kühlschrank, um eine gleichmäßigere Temperatur zu gewährleisten und die Haltbarkeit zu verlängern.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Ziehzeiten in Ihrem Cold Brew System, um die perfekte Balance für Ihren Geschmack zu finden. Nach dem Filtern können Sie das Konzentrat nach Belieben verdünnen.
Wie lagere ich Cold Brew richtig und wie lange hält er sich?
Nachdem Sie Ihren Cold Brew zubereitet und gefiltert haben, ist die richtige Lagerung entscheidend, um seine Frische und seinen Geschmack zu bewahren. Lagern Sie Cold Brew immer in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Eine luftdichte Glaskaraffe oder ein Glas mit Schraubverschluss ist ideal, um das Eindringen von Fremdgerüchen zu verhindern und die Oxidation zu minimieren. Unter diesen Bedingungen hält sich Cold Brew, insbesondere wenn er als Konzentrat gelagert wird, bis zu zwei Wochen. Wenn Sie das Konzentrat bereits mit Wasser verdünnt haben, ist es ratsam, es innerhalb einer Woche zu verbrauchen, da die Verdünnung die Haltbarkeit leicht verkürzen kann. Achten Sie auf Veränderungen im Geruch oder Geschmack, die auf Verderb hinweisen könnten, obwohl dies bei richtiger Lagerung selten ist. Die Lagerung im Kühlschrank sorgt nicht nur für Frische, sondern auch dafür, dass Ihr Cold Brew immer sofort genussbereit ist, was ihn zu einer praktischen Option für den täglichen Kaffeegenuss macht.
Kann ich Cold Brew auch mit Milch oder anderen Zutaten verfeinern?
Absolut! Einer der größten Vorteile von Cold Brew ist seine Vielseitigkeit und die einfache Möglichkeit, ihn nach eigenem Geschmack zu verfeinern. Da Cold Brew von Natur aus milder und weniger sauer ist, bildet er eine hervorragende Basis für eine Vielzahl von Getränken. Hier sind einige beliebte Möglichkeiten, Ihren Cold Brew aufzuwerten:
- Milch und Milchersatzprodukte: Verdünnen Sie Ihren Cold Brew mit Kuhmilch, Mandelmilch, Hafermilch oder Sojamilch. Die Cremigkeit der Milch harmoniert wunderbar mit dem weichen Kaffeearoma.
- Süßungsmittel: Fügen Sie nach Belieben Zucker, Honig, Ahornsirup oder einen speziellen Kaffeesirup (z.B. Vanille oder Karamell) hinzu. Da Cold Brew kalt ist, lösen sich flüssige Süßungsmittel besser auf als granulierte.
- Gewürze: Ein Hauch von Zimt, Kardamom oder Muskatnuss kann dem Cold Brew eine exotische Note verleihen. Diese können entweder direkt beim Aufbrühen hinzugefügt oder später eingestreut werden.
- Aromen und Extrakte: Ein paar Tropfen Vanilleextrakt oder ein Schuss Orangenblütenwasser können für eine interessante Geschmacksnuance sorgen.
- Alkoholische Zusätze: Für Erwachsene kann ein Schuss Likör, wie Kaffeelikör oder irischer Cream-Likör, den Cold Brew in ein raffiniertes Abendgetränk verwandeln.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Kombinationen in Ihrem Cold Brew Glas mit Deckel, um Ihre perfekte Kreation zu finden!
Was ist der Unterschied zwischen Cold Brew und Eiskaffee?
Obwohl sowohl Cold Brew als auch Eiskaffee kalte Kaffeegetränke sind, unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Zubereitung und ihrem Geschmacksprofil:
- Zubereitungsmethode:
- Cold Brew: Wird niemals erhitzt. Grob gemahlener Kaffee zieht über viele Stunden (12-24h) in kaltem Wasser. Dieser langsame, kalte Extraktionsprozess minimiert die Freisetzung von Bitterstoffen und Säuren.
- Eiskaffee: Wird traditionell hergestellt, indem heißer Kaffee zubereitet und anschließend abgekühlt wird. Oft wird er über Eiswürfel gegossen, was ihn schnell abkühlt, aber auch verwässern kann.
- Geschmacksprofil:
- Cold Brew: Besticht durch einen außergewöhnlich milden, weichen und oft natürlich süßlichen Geschmack. Er ist weniger sauer und bitter, was ihn für viele magenfreundlicher macht. Das Aroma ist vollmundig und komplex.
- Eiskaffee: Kann oft bitterer und saurer schmecken, da die heiße Extraktion diese Eigenschaften des Kaffees stärker hervorhebt. Durch das Schmelzen der Eiswürfel kann er zudem verwässert wirken, was den Geschmack weiter beeinträchtigt.
- Konzentrat: Cold Brew wird oft als Konzentrat zubereitet, das vor dem Servieren mit Wasser, Milch oder anderen Zutaten verdünnt wird. Eiskaffee wird meist direkt als trinkfertiges Getränk zubereitet.
Für Liebhaber eines sanften, weniger sauren Kaffeegenusses ist Cold Brew oft die bevorzugte Wahl. Ein Cold Brew Kalt Zubereiter ist dabei das ideale Werkzeug.